Business Excellence – das kann ja heiter werden!

10
Jul

Mit der These „Das Stichwort EFQM löst bei mir emotional einiges aus.“ ernteten wir zu Beginn unseres Auftritts am Schulentwicklungsforum 2018 des Careum Bildungszentrums in Zürich einige Lacher. Aber selbstverständlich machen wir als Future Now Consultants unsere Pointen nicht nur um der Pointen willen.

Das Ziel des Tages war gegeben: „Die Teilnehmenden realisieren: EFQM ist kein theoretisches Konstrukt, das mir alle paar Jahre in Form eines Assessments begegnet. Jeder und jede kann es jeden Tag anwenden.“ Wir sollten zum Einstieg das EFQM-Modell erklären und einen emotionalen Zugang schaffen. Danach würden zwei Referate von externen Praktikern und kurze Vertiefungsworkshops folgen. Schliessich sollten wir wiederum im Plenum im Rahmen einer Interaktion die praktische Umsetzung im Alltag der Teilnehmenden andenken.

EFQM – emotions for quality management!

Als wir uns an die Vorbereitung machten, war uns bereits klar, dass das Thema EFQM keine Begeisterungsstürme auslöst. Grundkonzepte, Kriterienmodell und Radar-Logik sind nicht darauf angelegt. Die wahrscheinlichere Reaktion schien uns pro forma unterdrücktes Gähnen.

Nun kann man sich auf den Standpunkt stellen, die Emotionen kommen mit dem Erfolg. Wir sind jedoch überzeugt: Wer mit der richtigen Haltung von Anfang an positive Emotionen sucht, hat bessere Erfolgsaussichten. Ganz nach dem Motto: Fake it untill you make it.

Versuchen Sie nur nicht, EFQM schönzureden!

Business Excellence bedeutet auch: da hinschauen, wo es weh tut. Wir als Future Now Consultants lieben heikle, mühsame und dröge Themen. Sie bieten einen exzellenten Zugang zu Befindlichkeiten und Haltungen der Teilnehmenden. Ob es nun ein Abwehrreflex gegenüber einem Controlling-System, Zweifel an der Ehrlichkeit der Führung oder Unsicherheit angesichts eines Veränderungsprojekts ist: Hier holen wir die Teilnehmenden ab. Erst wenn die Befindlichkeit thematisiert und ernst genommen wurde, sind sie bereit, sich auf das eigentliche Thema einzulassen.

Perspektivenwechsel und Humor dienen uns als Schmiermittel, damit unser präzises Storytelling seine Wirkung entfaltet. Wenn bei uns das Kriterienmodell als Mondrian daherkommt, dann macht das für alle Sinn. Wenn wir am Ende ins Radio Radar reinhören, das in Zukunft durch die Flure des Unternehmen säuseln werde, dann stimmen die Teilnehmenden bei einem Refrain auch mal mit ein.

Wozu das ganze Theater?

Was löst das Stichwort EFQM in Ihrer Organisation aus? Schreckstarre, Augenrollen oder Seufzen? Im Careum Bildungszentrum reagieren die Mitarbeitenden heute mit einem Lächeln und stimmen bisweilen einen Song an. Das könnte auch bei Ihnen so sein.